Alfons Pillach: Opa beim Frühstück

Opa beim Frühstück

© Alfons Pillach

Der Opa saß am Frühstückstisch
mit Tageszeitung als Lektüre,
das Weißbrot duftete ganz frisch,
dazu gab’s feine Konfitüre.

Da kam die Oma in die Küche
und sah verdutzt den Opa an,
sie hörte nämlich Opas Flüche
und meinte ganz genervt sodann:
„Warum hast du so hohle Wangen?
Warum lutscht du die Weißbrotstangen?
Nun hör doch endlich auf zu lallen!“

Der Opa meinte nur dazu:
„Lass, Frieda, bitte mich in Ruh!
Mir ist das dämliche Gebiss,
weil’s lang schon locker war, gewiss
in meinen Pot Kaffee gefallen.“

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Stichwörter:
Gedichte, Alfons Pillach, Opa, Frühstück Gebiss, Kaffee

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